So, die Rolle ist nun aufgebaut und funktionstüchtig!
Die Tacx-Software hat meinen Bemühungen hatnäckig widerstanden, auf Win 7 (64 bit) zu laufen… Aber mit einigen Kniffen rennt sie nun doch!
Tagesziel erreicht, wenn auch sehr, sehr mühsam!
So, die Rolle ist nun aufgebaut und funktionstüchtig!
Die Tacx-Software hat meinen Bemühungen hatnäckig widerstanden, auf Win 7 (64 bit) zu laufen… Aber mit einigen Kniffen rennt sie nun doch!
Tagesziel erreicht, wenn auch sehr, sehr mühsam!
Lange habe ich mit meinem Training übelst geschludert, und der BMI ist auf sagenhafte 27,3 angewachsen. ![]()
Angeregt durch die Aktion “Klar Schiff für 2010″ werde ich heute meine Rolle wieder aufbauen, was bedeutet:
Ich freue mich drauf!
verlief eigentlich ganz gut. Vor zwei Wochen hatte ich mit einiger Mühe die 14km geschafft, und im Vergleich dazu waren die 16km gestern schon wieder etwas leichter. Es war aber herrliches Wetter: überwiegend sonnig und absolut trocken bei Temperaturen um 5-7 Grad.
Es war ein MDL, ein Mittlerer Dauerlauf, was für mich eine Herzfrequenz von 153 bis 162 bedeutet. Und so habe ich, wieder begleitet von meiner radelnden Süßen, für die Distanz 1:55 gebraucht (7:11 min/km). Auf einen Halbmarathon bezogen würde das einer Zeit von 2,5 Stunden entsprechen – es bleibt also noch viel zu tun!
Den Rest des Tages war ich ziemlich platt, aber mit ich hatte wieder dieses Erschöpft-aber-glücklich-Gefühl!
Hochmotiviert kam ich letzte Woche vom Laktattest zurück, aber laufen war ich seitdem nicht mehr. Merde!
Heute war ich bei Andreas Butz (Laufcampus.de) in Euskirchen zum Laktattest. Er hat sich eine Menge Zeit genommen und sehr viel erklärt. Und ich weiß jetzt wieder genau, in welchen Pulsbereichen ich wie trainieren sollte.
Gut und vor allem einfach zu verstehen und nachzuvollziehen finde ich die Einteilung in SSL, LDL, MDL, ZDL, …
Meine maximale Herzfrequenz lag diesmal bei 201, in 2007 lag sie noch bei 203 – werde ich jetzt alt?
Puuh, zwei Tage nach meinem 2/3-Halbmarathon vom Sonntag spüre ich meine Beine recht ordentlich. Aber jammern gilt nicht!
Und tatsächlich hat vorhin Andreas Butz angerufen. Und es ist noch ein Termin für eine Leistungsdiagnostik am Donnerstag frei – yippie! Und meine Süße kommt auch mit, um sich das einmal anzuschauen. Wird bestimmt auch für Dani interessant.
Da fällt mir ein, dass ich dadurch ja doppelt unter Beobachtung stehe. Arrgh, da darf ich nicht schwächeln.
…ist leider ausgefallen.
Für den 13. Köln Marathon war ich angemeldet. Aber rund drei Monate ohne nennenswertes Training, ein derzeit dreistelliges Gewicht und eine zickige Achillessehne waren dann in toto Gründe genug, nicht anzutreten.
Stattdessen war ich mit Dani endlich mal wieder Joggen: 14 km, und erst kurz vor Schluss haben meine Knie ein wenig gezwickt: ich bin zufrieden damit
. Das Wetter war suboptimal: kalt und regnerisch, aber mit passender Kleidung war’s kein Problem.
Schade nur, dass der Speicher meiner Uhr zwischendurch voll war, so dass ich keine genauen Aufzeichnungen habe. Der Puls lag irgendwo im Bereich von 150 +/- 10, und gebraucht habe ich für die Strecke 1:48.
Nee, das ist kein katholischer Gottesdienst für die TeilnehmerInnen des Köln-Marathons. Mehr so eine Art stationäre Butterfahrt für Marathonis und Marathinas.
Also, ich war da. Natürlich mit meiner Daniela.
Die Parkplatzsituation war wirklich marathontauglich, ewige Entfernungen! Und die Halle selbst versprüht mit ihren schmucklosen, nackten Neonröhren den Nachkriegscharme eines Plattenbaus. Fast meint man, den Geruch von Bohnerwachs und gekochtem Kohl in der Nase zu haben.
Mal eine Frage zwischendurch: Ist es ein Naturgesetz, dass in solchen Hallen stets drangvolle Enge herrschen muss?
Getroffen habe ich dort Andreas Butz, Buchautor und Betreiber des Laufcampus.com. Es ergab sich ein längeres, angeregtes Gespräch, an dessen Ende ich mir die “Vitale Läuferküche” zugelegt habe. Den Zusammenhang zwischen Arthrose und Zucker im Essen will ich gerne nachlesen.
Die Termine für eine Leistungsdiagnostik sind bei Andreas leider bis Anfang November ausgebucht, aber er will mich am Dienstag anrufen, ob sich vielleicht doch etwas machen lässt. Ich bin gespannt…
Ich hab’s geschafft. Ich hab’s tatsächlich geschafft: Ich habe die Volksdistanz beim 18. Iserlohner Jedermann- Triathlon 2009 überwunden. Die Zeit, na ja, reden wir nicht drüber.
Wie es im Triathlon-Song von Mark Winholtz heißt: “Won’t be first and won’t be last”
Hauptsache: Finishen!!! Hier das Beweisfoto:

Ironstein im Ziel
Heute war es endlich soweit. Mit einem Kampfgewicht von 101 kg ging ich beim RheinEnergie Marathon Bonn über die Halbmarathonstrecke an den Start. Himmel, war ich nervös vor dem Start! Ohne Danielas (=meine Partnerin) Unterstützung wäre ich ziemlich aufgeschmissen gewesen. Wahrscheinlich hätte ich die Hälfte vergessen, vor allem meinen ChampionChip. Und ohne den hätte ich wieder heimfahren können.
Bei erfrischenden 12° C sollte es um 8:30 Uhr losgehen. Tatsächlich war das Starfeld, in dem ich mit einem Kollegen stand, erst rund 20 Minuten später dran. Während des Wartens spürte ich schon einen ordentlichen Druck in der Blase, aber von den in der Nähe befindlichen Dixis zog ein so “lieblicher” Veilchen-Duft herüber, dass ich mir den Besuch lieber sparte.
Die ersten fünf Kilometer waren recht mühsam, und ich fragte mich ernsthaft, wie ich denn 21,0975 km überstehen sollte. Zuletzt war ich im Sommer 2008 mal ca. 18 km gelaufen, und da wog ich noch zehn Kilo weniger. In diesem Jahr war ich bislang nicht über 12,5 km hinausgekommen.
Ungefähr ab Kilometer 5 und einem Abstecher ins Gebüsch ging es dann deutlich besser. Die nächsten 12km gelang es mir, eine ganze Reihe von Mitläufern zu überholen. Zwischen dem 17. und dem 18. km kam dann ein übler Einbruch und ich musste das Tempo deutlich reduzieren. In der Zeit wurde ich auch wieder von einigen Leuten überholt, die ich zuvor hinter mir gelassen hatte. Kurz später ging es dann wieder leichter und kurz vor dem Ziel konnte ich sogar noch einen kleinen Endspurt einlegen.

Technische Daten:
Durchschnittspuls: 166; Maximalpuls: 188; Zeit: 2:21 h